Frank Breidenbruch Jahrgang 1963 geht langsam aber sicher, auf seinen runden Geburtstag mit einer 6 davor zu. Er ist der ganz eindeutig letzte klassische Bildhauer in und aus Wuppertal und zur Zeit damit beschäftigt , seine zertrümmerte Schulter zu heilen, welche bei einem Unfall verletzt wurde. Die anderen noch verbliebenen Bildhauer in und aus Wuppertal haben im Grunde die klassische Bildhauerei aufgegeben, verlassen sich dabei auf die neuen technischen Möglichkeiten ( KI / CNC ) oder aus der Not heraus auf die einfache Produktion Ihrer Arbeiten durch Maschinen, Computerprogramme oder Ihrer Assistenten*innen.
Seine letzte Ausstellung hat Frank gerade beendet und kann auf einige Verkäufe von Skulpturen aus Marmor verweisen, welche die nach wie vor gefragte Kunst von ihm bestätigt. Die Skulpturen sind zeitlos, haben tiefe Aussagen und zeugen von handwerklicher Kunst und viel Gefühl für das harte Material aus Carrara, seiner zweiten Heimatstadt neben Wuppertal. Hier traf A.R Penck auf den jungen Frank und spannte ihn ein für eine spannende Zeit und Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit nachhaltiger Strahlkraft bis heute und in die Zukunft gerichtet.
Frank Breidenbruch ist ein Zeitzeuge und Zeugnis Wuppertals für die Schaffenskraft und den unabdingbaren Willen Kunst im Dienste der Menschheit zu schaffen, stehts die Gemeinsamkeit und Gruppenarbeit im Auge, lebt Frank Breidenbruch bedingungslos den Gedanken des Dombauhüttenprinzips in jeder seiner wertvollen Lebensminuten mit jeder Faser seines oftmals alkoholdurchtränken Körpers.
Frank Breidenbruch am 28.10.2023