Donnerstag, 13. August 2026

Frank Breidenbruch in der Gießerei

Frank Breidenbruch in der Gießerei - er holte seine  Arbeiten dort persönlich ab. 

Einige Nullen wurden gegossen und auch eine ganz neue und besondere Arbeit : 

Bergbau - Arbeiter - aufgrund einer Zusammenarbeit mit Andreas Stock. Die Bronzen waren geplant für für ein Museum. 











Donnerstag, 5. März 2026

Frank Breidenbruch ist der Totenkulturarbeiter aus Wuppertal

Der Begriff „Totenkulturarbeiter“, den Frank Breidenbruch für sich verwendet, ist kunsthistorisch und philosophisch sehr aufgeladen. Er beschreibt damit eine besondere Rolle des Künstlers im Umgang mit Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit.


Top Magazin Wuppertal aus dem Jahr 1996 : 


1. Kunst als Arbeit an Erinnerung



Ein „Totenkulturarbeiter“ arbeitet an den Spuren der Vergangenheit. In vielen Kulturen – von ägyptischen Grabarchitekturen bis zu europäischen Denkmälern – dient Kunst dazu, Erinnerung zu konservieren. Der Künstler wird damit zu einer Art Vermittler zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Breidenbruch stellt sich bewusst in diese Tradition: Seine Skulpturen sind nicht nur ästhetische Objekte, sondern Träger kultureller Erinnerung.



2. Verbindung zu archaischen Bildtraditionen



Die Arbeit von Breidenbruch steht auch in einem Dialog mit archaischen Formen – Stelen, Monumenten oder kultischen Zeichen. In der Zusammenarbeit mit A. R. Penck wird dieser Bezug besonders sichtbar: Penck arbeitete mit reduzierten, zeichenhaften Figuren, die an frühe menschliche Symbolsysteme erinnern.

In diesem Kontext bedeutet „Totenkulturarbeit“ auch: Arbeit an den Urzeichen der Menschheit.



3. Der Künstler als kultureller Ritualarbeiter



Der Begriff enthält auch eine bewusste Provokation. „Arbeiter“ statt „Genie“. Breidenbruch positioniert den Künstler nicht als romantischen Schöpfer, sondern als Handwerker einer kulturellen Aufgabe.

Diese Aufgabe besteht darin, Orte, Materialien und Zeichen so zu gestalten, dass sie Zeit überdauern und Bedeutung speichern.



4. Monument und Vergänglichkeit



Gerade bei Projekten wie der Skulpturengruppe „Himmlische Stürzer“ verbindet sich Monumentalität mit einer Reflexion über Vergänglichkeit. Der „Totenkulturarbeiter“ schafft Werke, die den Tod nicht verdrängen, sondern ihn als Teil der kulturellen Ordnung sichtbar machen.




Kurz gesagt:

Mit dem Begriff „Totenkulturarbeiter“ beschreibt Frank Breidenbruch den Künstler als jemanden, der an den Gedächtnisstrukturen einer Gesellschaft arbeitet – mit Stein, Form und Symbolen gegen das Vergessen.


Sonntag, 28. September 2025

Frank Breidenbruch · Eric Frank · Neue Ufer Wuppertal e.V. · Sparkasse Wuppertal · Natursteine Schmitz · Wupperverband

  🦫 Der Biber in der Wupper


Frank Breidenbruch · Eric Frank · Neue Ufer Wuppertal e.V. · Sparkasse Wuppertal · Natursteine Schmitz · Wupperverband
































Der Biber kam im Sommer 2019 nach Wuppertal – als grob vorgearbeitete Skulptur aus Eifeler Basalt. Er wurde als weiterer Störstein im Rahmen der Wupper-Renaturierung konzipiert, beauftragt durch Neue Ufer Wuppertal e.V. und finanziert von der Sparkasse Wuppertal.


Die eigentliche künstlerische Ausarbeitung erfolgte bei Natursteine Schmitz an der Hugostraße, wo der Bildhauer Frank Breidenbruch gemeinsam mit Eric Frank die Skulptur in mehreren Tagen fertig hieb. Damit wurde die Arbeit maßgeblich auf dem Gelände von Natursteine Schmitz realisiert.


Anschließend wurde der Biber verladen und zunächst im Kundenbereich der Sparkasse am Islandufer aufgestellt. Parallel wurde der Flussabschnitt ökologisch umgestaltet, um die spätere Platzierung im Wasser vorzubereiten.


Ein Jahr später erhielt der Biber auf dem Gelände des Wupperverbandes eine massive Bodenplatte und wurde dort von Natursteine Schmitz verdübelt, um ihn hochwassersicher zu machen. Danach setzte der Wupperverband die tonnenschwere Skulptur an ihrem heutigen Standort in die Wupper am Islandufer ein.


Der Biber ist Teil der Reihe behauener Störsteine, die mit „Lucky Lachs“ begann. Er verbindet künstlerische Arbeit und handwerkliche Umsetzung mit Gewässerökologie und Stadtgestaltung – und prägt seither das Bild der Wuppermitte am Islandufer.


Fotos : Frank Sirius


Donnerstag, 18. September 2025

„Metamorphosen des Lebens – 3Beiner gut, 2Beiner schlecht.“

 


„Metamorphosen des Lebens – 3Beiner gut, 2Beiner schlecht.“

Ein prägnantes Bild, eine klare Aussage. In der Begegnung von A.R. Penck und Frank Breidenbruch verdichten sich Kunst und Philosophie, Skulptur und Haltung. Ein Werk, das weit mehr ist als Form – es ist Kommentar, Transformation und Metamorphose zugleich.


Frank Breidenbruch – Bildhauer, Mensch, Mentor

 Frank am 19.09.2025 im Café Schimmerlos in Wuppertal 

Foto : Andreas Stock 

Frank Breidenbruch – Bildhauer, Mensch, Mentor


Frank Breidenbruch, der Bildhauer aus Wuppertal und Carrara, ist ein Künstler, der sich seit Jahrzehnten mit beeindruckender Konsequenz und Leidenschaft seinen Arbeiten widmet. Seine Skulpturen tragen die Handschrift einer tiefen Auseinandersetzung mit Material, Raum und Form, und sie sind geprägt von einer sensiblen Balance zwischen Kraft und Poesie. Ob in Carrara, wo er mit dem Marmor arbeitet, oder in Wuppertal, wo er seine künstlerische Basis hat – stets steht bei ihm das intensive Ringen um Authentizität im Mittelpunkt.


Als Mensch ist Frank Breidenbruch außergewöhnlich. Seit vielen Jahren bleibt er sich treu: freundlich, aufmerksam, nachsichtig, mitfühlend, einfühlsam. Eigenschaften, die ihn nicht nur als Künstler, sondern auch als Wegbegleiter und Freund einzigartig machen. Er hört zu, er reflektiert, er teilt seine Gedanken und Erfahrungen – ohne je den Anspruch zu erheben, Antworten vorzugeben.


So wirkt er nicht nur als Bildhauer, sondern auch als Mentor: Er inspiriert, ermutigt und schenkt Vertrauen. Begegnungen mit ihm sind immer bereichernd, weil sie weit über die Kunst hinausgehen.


Heute Abend im Café Schimmerlos war es wieder so weit: ein intensives Gespräch, ein Austausch über das, was kommt, und über das, was uns bewegt. Ein Treffen voller Resonanz und Dankbarkeit.


Frank Breidenbruch ist mehr als ein Bildhauer. Er ist ein besonderer Mensch – und für viele ein stiller, aber umso wirkungsvollerer Mentor.




Montag, 15. September 2025

✨ BRUEB’ART 2025 – Kunst in Frankreich ✨

 


✨ BRUEB’ART 2025 – Kunst in Frankreich ✨


Am Sonntag, den 5. Oktober 2025 öffnet die Ausstellung BRUEB’ART in Bruebach (Elsass/Frankreich) ihre Türen. Von 10 bis 17 Uhr präsentieren 25 Künstler:innen – lokale, regionale und internationale – ihre Werke: Malerei, Fotografie, Skulpturen und mehr.


🌟 Besonderheit 2025:

Erstmals wird in Frankreich auch die Zusammenarbeit von Frank Breidenbruch und A.R. Penck gewürdigt – aus jener prägenden Zeit, in der beide elf Jahre lang kooperativ zusammengearbeitet haben.


📍 Ort: Salle polyvalente, 4 Rue de Rixheim, 68440 Bruebach (Frankreich)

🎨 Eintritt frei – kleine Restauration vor Ort


Ein wunderbarer Anlass, um französische und internationale Kunst im Dialog zu erleben! 🇫🇷


Mittwoch, 27. August 2025

Frank Breidenbruch - sein steiniger Weg

 




Frank Breidenbruch – Bildhauer zwischen Wuppertal und Carrara 🗿🎨


Geboren in Wuppertal, fand er in Carrara – der Welthauptstadt des Marmors – seine künstlerische Heimat.

Als Meisterschüler von A. R. Penck arbeitete er an großen Projekten wie dem „Nachdenkenden Arbeiter“ oder den „Himmlischen Stürzern“.

Seine Werke stehen in Wuppertal, Frankfurt, Mexiko, Japan und weit darüber hinaus.


Breidenbruch verbindet Handwerk mit Spiritualität – Stein, Bronze und Holz werden zu Trägern von Geschichte, Erinnerung und Zukunft. 🌍✨



Frank Breidenbruch in der Gießerei

Frank Breidenbruch in der Gießerei - er holte seine  Arbeiten dort persönlich ab.  Einige Nullen wurden gegossen und auch eine ganz neue und...